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Lehrstuhl für Biogeografie

Prof. Dr. Carl Beierkuhnlein

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Diplomarbeit

Character and intensity of spatial and functional correlations between soil erosion / vegetation damage and grazing.

Martin Alt (01/2007)

Betreuer: Sebastian Schmidtlein, Carl Beierkuhnlein

Einleitung und Zielsetzung
Im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojekts „The Impact of the Transformation Process on Human - Environmental Interactions in Southern Kyrgyzstan“, unterstützt von der Volkswagenstiftung, werden Mensch-
Umwelt-Beziehungen in der Jalalabad -Region untersucht. Diese Arbeit bedeutete eine Ausweitung der Thematik von den Walnuss-Wildobstwäldern auf die Sommerhochweiden in der Fergana-Kette. Kirgisien
wurde über Jahrzehnte hinweg unter sowjetischer Führung zu einem der wichtigsten Woll- und Fleischproduzenten ausgebaut. Noch heute sind die Nachwirkungen in der Umwelt zu sehen. Da die Viehbestände nach kurzzeitigem Einbruch wieder steigen und nachhaltige Weidewirtschaft nicht etabliert ist, besteht die Gefahr, das Gebiet unwiderruflich zu zerstören. Dies war die Motivation, sich einen Überblick über den aktuellen Zustand des Gebietes zu verschaffen.

Da es sich in um ein sehr heterogenes und zerklüftetes alpines Gebiet mit hoher Klima- und Feuchtigkeitsvariabilität handelt, wurde davon ausgegangen, dass neben der Beweidung auch Umweltfaktoren eine wichtige Rolle in der Vegetationsverletzung spielen. Auf dieser Annahme basierte der ökologische Ansatz: “Relief und Distanzen zu Hirtenlagern erklären das Ausmaß der Vegetationsverletzung.”

Auf 100 Aufnahmeflächen wurden die Daten von Viehtreppenzahl (als Maß der Nutzung), der Bedeckung des offenen Boden (als Maß der Vegetationsverletzung) und Tierkot (zur Evaluation) erhoben.

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