Sprungmarken

 
Beierkuhnlein, C; Schmidt, J: Vegetation der Waldquellfluren im Thüringer Schiefergebirge, Bayreuther Forum Ökologie, 71, 173-183 (1999)
Abstract:

Die Waldquellen des Thüringer Schiefergebirges erweisen sich ähnlich wie die Waldquellen des benachbarten Frankenwalds (BEIERKUHNLEIN 1994) als deutlich differenziert bezüglich ihrer hydrochemischen und floristischen Eigenschaften. Es können Gesellschaften unterschiedlicher Klassenzugehörigkeit gefunden werden (Montio-Cardaminetea, Scheuchzerio-Caricetea fuscae), deren Bestände in erster Linie durch den unterschiedlichen Wasserchemismus in ihrer Artenzusammensetzung gesteuert zu sein scheinen. Dieser ist wiederum neben der Höhenlage von den petrographischen Eigenschaften des Ausgangsgesteins abhängig. Eine erwartete Beeinflussung der hydrochemischen und mithin floristischen Eigenschaften durch die ausgeprägte Luv-Lee-Situation des Gebirges kann nicht gefunden werden.

Die Arbeit gliedert sich in die Untersuchungen der Waldquellen umliegender Mittelgebirge Frankenwald und Thüringer Wald ein (Kapitel 13 und 15 in diesem Band) und unterstreicht die vermittelnde Stellung des Hohen Thüringer Schiefergebirges zwischen diesen Mittelgebirgen.

last modified 2010-10-25